Klarstein Chateaubriand 5050 Raclette-Grill mit Naturstein, Tischgrill im Test

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Ich liebe es in geselliger Runde gemütlich beisammen zu sitzen und die Pfännchen und Grillplatte eines Raclette-Grills mit vielen leckeren Köstlichkeiten zu befüllen. Arbeit hat man natürlich bei den Vorbereitungen, doch danach sitzt man auch als Gastgeber gemütlich am Tisch und kann einen entspannten Abend mit der Familie oder im Freundeskreis genießen.
 
 

Es gab nur ein Problem. Bis jetzt besaß ich selbst keinen Raclette-Grill und musste mir immer Ilka ihren ausborgen. Da wir nicht im selben Ort wohnen war es also nicht möglich, mal spontan einen Raclette-Abend zu organisieren.

Wie klasse fanden besonders jüngste Tochter und ich, dass ich den Klarstein Chateaubriand 5050 Raclette-Grill testen durfte.

 
 Lieferumfang:
 
  • Gerät
  • Naturstein-Platte
  • Zwischenplatte
  • 8 Raclette-Pfännchen
  • 8 Metall-Spieße
  • Bedienungsanleitung
 

Technische Details:

  • seitliche Griffe aus Holz
  • Einkerbungen für Schaschlik-Spieße
  • Antihaftbeschichtung auf Pfännchen, Grillplatte und Zwischenboden
  • Drehregler zur Hitzeregulierung
  • rote Signal-Lampe neben dem Drehregler
  • Gummifüße für einen festen Stand
  • 1200 W
  • Kabellänge: 1 m
  • Strom: 220-240V
  • ca. 54,5 x 16,5 x 26 cm (BxHxT)
  • ca. 8 kg
 
Mein erster Eindruck war schon mal sehr positiv. Ein standsicheres Gerät, durch die Holzgriffe sicher transportierbar, auch bei noch aufgeheizten Platten, von beiden Seiten einlegbare Pfännchen, eine gut durchdachte Zwischenplatte unter dem eigentlichen Raclette-Fach um leere Pfännchen ablegen zu können und warm zu halten. Mitgelieferte Schaschlikspieße, die man in die Einkerbungen des Metallrahmens auflegen kann. Besonders klasse auch der Naturstein, den hat Ilkas Raclette-Grill nicht.
 
 

Ein Drehknopf zur Hitzeregulierung und die rote Signallampe befinden sich seitlich am Grill.

Nachdem ich alle abwaschbaren Teile gereinigt hatte, bereiteten wir uns auf ein gemeinsames Raclette-Essen mit der Enkeltochter vor. Hier sind nur einige Zutaten zu sehen. Das unten in der Mitte ist kein Käse sondern Pizzateig;-)

 
 
 
 
 
Da wir nur unter uns waren und ich den Fleischgeruch mal nicht im Wohnzimmer haben wollte, wurde in der Küche eingedeckt. Ich muss aber zugeben, dass ich die Größe meines Küchentisches sowas von überschätzt hatte;-) 4 Teller, 4 Gläser, 2 Soßen und der Raclette-Grill, mehr ging kaum;-) Also mussten auch das Fensterbrett und der alte Servierwagen die vielen Zutaten aufnehmen:
 
Das hatten wir vorbereitet: 300g Lende und 300 g Hähnchenbrust wurden schon am Abend vorher in mundgerechte Stücke geschnitten und mit Öl, Pfeffer, Salz und ein paar mediterranen Kräutern mariniert.
300g gewürztes Gehacktes und 250g Kaßler kamen noch dazu. Außerdem: Paprika, frische Champignons, Tomaten, Frühlingszwiebeln, vorgekochte Pellkartoffeln (Drillinge), Ananas, selbstgebackene Baguettescheiben, Bacon, Dosenananas, Fetakäse, geriebener Käse, Pizzateig,  verschiedene Fertigsoßen, Ketchup, meine Currysoße, selbstgemachter Zaziki und Kräuterquark. Da es leider keinen Raclette-Käse in unserem Supermarkt gab, mussten wir auf normalen Emmentaler ausweichen.
 
Der Grill wurde auf höchster Stufe ca. 15 min. erhitzt. Es entstanden keinerlei chemische Gerüche, wie das manchmal bei neuen Geräten der Fall ist. Wir stellten dann fest, dass die Steinplatte ca. 25 min. brauchte, bis sie richtig aufgeheizt war. Dann aber wurde das Grillgut sehr schnell gleichmäßig gegart. Der Stein hält die Hitze noch lange, nachdem man die Temperatur schon gedrosselt hat. So kann man auch immer noch ein paar Stücke warm halten oder die Resthitze für Gemüse nutzen.
 
 
 
 
 
      
 
In die rechteckigen Pfännchen passt ordentlich was rein und dass man gleichzeitig 8 Stück in den Grill einschieben kann, ist natürlich klasse, so muss niemand zu lange warten. Unsere Mini-Pizzen waren nach 13 Minuten gut, Gehacktes mit Feta und Gemüse dauerte etwa 10 min, Gemüse mit Käse 8 min, Ananas mit Schinken und Käse 7 min. Das Überbackene ließ sich Dank der Antihaftbeschichtung ganz einfach aus den Pfännchen lösen. Schade finde ich, dass keine Raclette-Löffel zum Lieferumfang gehören, die gibt es aber aus Holz schon sehr günstig zu kaufen. Wir haben uns mit einem kleinen Silikon-Kochlöffel beholfen, damit wir die Antihaftbeschichtung nicht zerkratzen. Man muss zwar wirklich nicht groß nachhelfen, auch der Käse ging gut ab, doch es ist ja alles heiß und man will sich nicht die Finger verbrennen.
 
 

Unser gemütliches Essen dauerte gut 1 1/2 Stunden und hat uns richtig Spaß gemacht. Natürlich hatte ich einiges an Fleisch und Gemüse übrig. Das kam am nächsten Tag alles in eine große Pfanne und reichte noch einmal für eine vollständige Mahlzeit.

Einen großen Patzer habe ich mir geleistet und eigentlich erst beim Reinigen entdeckt! Der Stein hatgenau wie die Grillplatte eine Rille zum Fettauffangen, ich habe ihn genau umgekehrt aufgelegt 😉 Es hat aber auch so geklappt und bei uns tropfte auch nichts herunter. Da hat nicht mal die große Abbildung auf dem Karton gereicht, um das zu checken;-) Apropos Reinigung: die antihaftbeschichteten Teile ließen sich im Spülwasser ganz einfach reinigen, das Gerät habe ich nur feucht abgewischt, den Stein musste ich mit einer Bürste und reichlich Spülmittel säubern, beim nächsten Mal fette ich ihn vorher richtig ein (und lege ihn richtig herum auf:-).

 
 

Fazit:

Der Klarstein Chateaubriand 5050 Raclette-Grill mit Naturstein ist chic, preiswert und funktioniert super. Egal ob in den Pfännchen, auf der Grillplatte oder dem Naturstein, Fleisch und Gemüse, auch Pizzateig waren angemessen schnell gar. Durch die Größe kann man genug auflegen und bis zu 8 Personen beköstigen. Zur Zeit bekommt man ihn bei Klarstein direkt für 49,90 € zu kaufen. Für ein Gerät mit dieser Ausstattung, ich erwähne hier noch einmal die Zwischenplatte, die Möglichkeit auch Schaschlik oder Gemüsespieße zu brutzeln, den heißen Stein, die Holzgriffe sowie die stufenlose Wärmeregulierung, ist es wieder ein Top Gerät!
Wir empfehlen noch den Kauf von Raclette-Löffeln, die man schon für wenig Geld bei Amazon bestellen kann. Schön wäre es, wenn diese schon beiliegen würden.

Herzlichen Dank an Klarstein, es war uns ein Vergnügen, dieses tolle Gerät zu testen!

10 Kommentare

  1. Du hast ja ein Glück, dass du dieses Raclette testen durftest. 😉
    Ich liebe Raclette-Abende… meine Mutti hat mir zu Weihnachten ein Raclette geschenkt und wir haben es auch schon ein paar Mal in Benutzung gehabt. Die Idee mit den Mini-Pizzen finde ich super… das müssen wir auch mal ausprobieren! 🙂

    Viele Grüße
    Bloody

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